elena recce

Medizinische Massagen

präventiv · therapeutisch · rehabilitativ

Die frühsten Zeugnisse kommen aus China. Hier wurde bereits 2700 v. Chr. die Massage als eine der vier klassischen Behandlungsformen in der Chinesischen Medizin beschrieben. Im Verlauf der Zeit entstanden unterschiedliche Methoden und Techniken und etliche wissenschaftliche Untersuchungen wurden durchgeführt. Heute hat sie ihren festen Platz in unserer Medizin: präventiv, therapeutisch und rehabilitativ.
Bewegung geht immer von einer Ruhehaltung aus und endet wieder in der Ruhephase. In dieser passiven, entspannten Lage versuchen wir auf die verschiedenen Gewebe, Organe und Systeme des menschlichen Körpers einzuwirken. Der Effekt einer Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle am Körper über den gesamten Organismus, wobei die Selbstheilungskräfte angeregt und aktiviert werden. Sie wirkt aber nicht nur physisch, sondern kann auch psychisches Wohlbefinden unterstützen.




Behandlungsmethoden

Klassische Massage

Bei der Klassischen Massage werden fünf verschiedene Grundtechniken verwendet. Wir unterscheiden Knetungen, Reibungen, Streichungen, Klopfungen und Vibrationen. Durch die Wahl der Grifftechnik, der Dauer, der Intensität und unter Berücksichtigung des Gewebes können ganz unterschiedliche Zielsetzungen verfolgt werden.
Die Durchblutung wird angeregt und damit der Abbau von Stoffwechselprodukten verbessert. Substanzen wie Entzündungsmediatoren, Endorphine und Serotonin, die sich positiv auf die Wundheilung und Schmerzhemmung auswirken, werden freigesetzt. Über die Hautrezeptoren, die Impulse zum Zentralnervensytem leiten, können wir durch die Massage die Wahrnehmung von Schmerzen einschränken bzw. ausschalten. Nebst den genannten Effekten ist die psychogene Wirkung eines der wichtigsten Ergebnisse der Massage. Das Gefühl der Entspannung löst wohl die intensivste Wahrnehmung aus.




Fussreflexzonenmassage

Die Reflexzonentherapie am Fuss basiert darauf, dass sich in den Füssen der Organismus des Menschen widerspiegelt. Eine Reflexzone am Fuss ist ein Bereich, der in direktem Zusammenhang mit einem anderen Körperteil steht: mit inneren Organen, Teilen der Muskulatur oder einem Gelenk. Somit können uns die Füsse über die Reflexzonen Funktionseinschränkungen im Körper anzeigen. Druckempfindlichkeit, Verhärtungen oder Hornhaut können Zeichen eines Ungleichgewichts einer Organfunktion sein.
Mit einer speziellen Grifftechnik werden in den Reflexzonen differenzierte Impulse gesetzt, die sich auf die zugeordneten Körperteile übertragen. Ziel ist es die Selbstheilungskräfte anzuregen und eine „Umstimmung“ zu aktivieren.
Bekannt ist, dass schon vor etwa 5000 Jahren in China und Indien die Druckmassage an den Füssen mit Erfolg durchgeführt wurde, zwischenzeitlich geriet sie jedoch in Vergessenheit. Auch bei den Mayas findet man Hinweise, dass Fussreflexzonenmassagen bekannt waren.
Der erste Mediziner, der diese alte Weisheit in seine Behandlung integrierte, war Dr. med. W. Fitzgerald (1872–1942). 1916 definierte er erstmals die Zonentherapie. Fitzgrald's Schülerin, die amerikanische Masseurin Eunice Ingham, entwickelte aus dem Grundwissen eine manuelle Methode zur Stimulierung der Zonen am Fuss und nannte sie „Reflexology“. Begeistert und überzeugt davon war Hanne Marquardt. Sie brachte die Praktik nach Europa und leistete Pionierarbeit, indem sie aus einer „Laienmethode“ eine respektable Therapie entwickelte.




NeuroEnergiePunkt Massage

Weniger bekannt, aber aus diesem Grund nicht weniger wirksam, ist die NeuroEnergiePunkt Massage oder Energiezonen-Behandlung. Bei dieser Art der Massage richtet sich unsere Aufmerksamkeit nicht auf die organische, sondern auf die psychische, energetische Ebene des Menschen.
An ganz bestimmten Stellen der Füsse befinden sich Nervenzentren und Energiepunkte, die durch Energiebahnen miteinander verbunden sind. Der körperliche wie auch der verbale Ausdruck bestimmen welche Zentren und Punkte stimuliert und ausgeleitet werden sollen. Durch die Tiefenstimulation kann der gesamte Energiehaushalt im Organismus beeinflusst werden: Disharmonien und Blockaden werden auf sanfte Weise gelockert und ausgeleitet – das Loslassen geschieht nonverbal.
Die Energiezonen-Behandlung wurde vom chinesischen Professor Yen Chiakan entwickelt. Sie kann als eigenständige Behandlung oder in Kombination mit der Fussreflexzonenmassage durchgeführt werden.




Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage wurde 1920 von Frau Elisabeth Dicke entwickelt. Diese litt unter schweren Durchblutungsstörungen in einem ihrer Beine. Eine Amputation stand bevor. Zusätzlich wurde sie durch das lange Liegen von heftigen Rückenschmerzen gequält. Um sich Erleichterung zu verschaffen, begann sie sich im Kreuzbein und am Beckenkamm zu massieren. An diesen Stellen verspürte sie eine erhöhte Spannung der Haut und der Unterhautpartien. Mit ziehenden Fingerstrichen versuchte sie die Spannung zu verteilen. Nach einiger Zeit empfand sie eine anhaltende Linderung der Schmerzen und der Zustand des Beins verbesserte sich von Mal zu Mal. Die anfänglichen Beschwerden bildeten sich vollkommen zurück. Die Bindegewebsmassage basiert auf der Theorie der Reflexzonen: Gewebe und innere Organe stehen über Nervenbahnen mit bestimmten, klar definierten Hautgebieten in Verbindung. Dadurch können wir mit der Massage auf Zielgewebe wie innere Organe, Gefässe und Muskulatur einwirken. Mit dem Mittelfinger werden Reize in die Unterhaut gesetzt, indem wir „anhacken“ und „durchziehen“. In der Unterhaut liegen Rezeptoren, Blutgefässe und freie Nervenendungen. Nicht nur die stimulierte Haut, sondern auch die darunter liegende Muskulatur reagiert mit einer gesteigerten Durchblutung und Entspannung. Die Bindegewebsmassage ist eine Ganzkörpertherapie. Sie wirkt nicht nur physisch, sondern kann auch psychisches Wohlbefinden in Gang setzen.




Elektrotherapie / Ultraschall

Elektrotherapie ist die therapeutische Anwendung von elektrischem Strom. Dabei werden unterschiedliche Körperregionen und Symptome mit nieder-, mittel- und hochfrequenten Strömen behandelt. Die auf der Hautoberfläche angelegten Elektroden leiten den Strom durch die zu behandelnden Körpergebiete. Die verschiedenen Ströme rufen unterschiedliche Wirkungen im Körper hervor. Reaktionen darauf sind eine verbesserte Durchblutung, Muskelstimulation und Schmerzlinderung.

Bei der Ultraschalltherapie werden Schallwellen mit Frequenzen oberhalb des hörbaren Bereichs therapeutisch verwendet. Über einen Schallkopf werden die Schallwellen in das betroffene Gewebe abgegeben. Der Schall entfaltet sowohl eine mechanische (Mikromassage) wie auch thermische (Tiefenerwärmung) Wirkung. Dadurch können Gewebeverklebungen und verspannte Muskeln gelöst werden. Die Durchblutung und Wundheilung wird verbessert und eine Schmerzreduzierung kann erreicht werden.




Hydrotherapie

Hydrotherapie ist die Bezeichnung für alle therapeutischen Formen der Heilbehandlung durch Wasseranwendungen. Der Temperaturunterschied zwischen Körper und Wasser bringt die heilsamen Effekte. Wasserbehandlungen, ob innerlich oder äusserlich, heiss oder kalt, als Dampf, Eis oder in flüssiger Form angewendet, gibt es schon seit Jahrtausenden. Bereits die Griechen glaubten, dass das Wasser Heilkraft besitze. Und die Römer bauten öffentliche Bäder, die sich zu Erholungs- und Gesellschaftszentren der Städte entwickelten und die als Vorbilder der heutigen Kurorte dienten.

Sebastian Kneipp (1821 – 1897) zählt zu den bekanntesten Vorläufern der Hydrotherapie. Die Kneipp-Wassertherapie beinhaltet heute weit über 100 verschieden Anwendungen. Dazu zählen zum Beispiel Wickel, Auflagen, Kompressen, Bäder, Abhärtungsübungen, Dämpfen und die von ihm entwickelten Kneippschen Güsse. Die Wassertemperatur und Anwendungsart wird der momentanen Befindlichkeit entsprechend angepasst und eingesetzt: ein warmes Fussbad bei beginnender Erkältung, ein kaltes Fussbad bei Einschlafstörungen. In der Praxis verwende ich Auflagen, Kompressen und eine Vielzahl an Wickelanwendungen. Bäder und Güsse hingegen eignen sich hervorragend als Begleitmassnahmen, die Sie nach Anleitung, zu Hause durchführen können. Das Ziel ist es mit dem thermischen, mechanischen und chemischen Wasserreizen (zum Beispiel die Verwendung von Heilpflanzenzusätze) einen leichteren Krankheitsverlauf zu bewirken und den gesamten Organismus nachhaltig zu harmonisieren und zu stärken.




Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage, die in den dreissiger Jahren von Herr und Frau Vodder entwickelt wurde, ist eine Behandlungsform, bei der das Lymphgefässsystem im Körper unterstützt und angeregt wird. Das Lymphsystem ist Teil unseres Transport- und Immunsystems. Es durchzieht den gesamten Körper und besteht aus initialen Lymphgefässen, zur Bildung der Lymphe, den Lymphgefässen, die für den Lymphtransport zuständig sind, und den 600 bis 1000 Lymphknoten, die als Filterstation dienen. Nebst der Lymphflüssigkeit, die von einer wässrigen Konsistenz ist, werden Eiweisse, Fette, Hormone, Enzyme, Zelltrümmer, Fremdkörper, Viren und Bakterien durch die Lymphgefässe zu den Lymphknoten befördert. Die Lymphe wird durch die manuelle Lymphdrainage gereinigt und Erreger beseitigt.
Pro Tag werden zwei bis drei Liter Lymphflüssigkeit durch den Körper transportiert und wieder dem Venensystem zugeführt.

Wird der Lymphfluss unterbrochen oder eingeschränkt, sammelt sich Flüssigkeit im Gewebe, im Zwischenzellraum, und es entstehen sogenannte Ödeme. Das umliegende Gewebe schwillt an und kann zeitweise starke Schmerzen verursachen. Ursachen dafür können vielseitig sein: chirurgische Eingriffe, Verletzungen, Narben, Venen- und Herzbeschwerden, Bestrahlung, Lymphknotenentfernungen. Ödeme können aber auch angeboren sein oder während der Schwangerschaft entstehen.

Mit sanften, rhythmischen und kreisförmigen Verschiebetechniken wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe wieder in das Lymphgefässsystem verschoben. Dank der sanften Kraft, die eine manuelle Lymphdrainage entfaltet, unterstützen wir die Wundheilung und Narbenbildung bei Operationen und Verletzungen und können sogar die Gesamtbehandlungszeit verkürzen. Umbauvorgängen wie Verhärtungen und Fibrosen des Gewebes wird vorgebeugt. Nebst der Entödematisierung ist sie die bevorzugte Therapie zur Schmerzlinderung und Entspannung.
Bewährt hat sich die Methode vor geplanten Operationen, da die Erholungsphase durch die „Voraktivierung“ begünstigt wird. Auch zur allgemeinen Stärkung und Förderung des Immunsystems empfehle ich die Lymphdrainage.




Physikalische Ödemtherapie

Bei bestimmten Ödemformen müssen Kompressionsbandagen angewendet werden, damit die manuelle Lymphdrainage nachhaltig wirkt. Die physikalische Ödemtherapie (POT) beruht auf dem Zusammenwirken von manueller Lymphdrainage, verbessertem Lymphabfluss und der Kompression. Ziel der Kompressionstherapie ist es, das wieder „Volllaufen“ des Ödems zu verhindern, indem von aussen Druck auf das Gewebe erzeugt wird. Wird eine schrittweise Reduzierung erreicht, kann zur deren Erhaltung eine Bestrumpfung den Behandlungserfolg aufrechterhalten.




Anwendungsmöglichkeiten

BEISPIELE VON ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN

Muskuläre Verspannungen
Bewegungseinschränkungen und Schmerzen an Gelenken und Muskulatur
Fehlstellungen und -haltungen des Bewegungsapparates
Sportverletzungen
Regeneration nach operativen Eingriffen oder nach Unfällen
Behandeln von alten und frischen Narben
Optimierung der Körperspannnung
Funktionseinschränkungen der inneren Organe
Linderung bei Blutgefässerkrankungen
Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen im Körper) z.B. nach Krebsbehandlungen
Stärkung des Immunsystems
Schwangerschaft




Kosten / - übernahme


Die Behandlungen der medizinischen Masseure EFA werden über die Zusatzversicherungen (Komplementärmedizin) der Krankenkassen übernommen. Jede Kasse hat ihre eigenen Bestimmungen. Um den Umfang der Kostenübernahme abzuklären, wenden Sie sich direkt an Ihre Krankenkasse.
Für eine Behandlung (60 Minuten):

MIT Zusatzversicherung

CHF 120.00 · Barzahlung oder Rechnung

OHNE Zusatzversicherung

CHF 90.00 · nur Barzahlung

AHV, IV und KulturLegi-NutzerInnen (ohne Zusatzversicherung)

CHF 70.00 · nur Barzahlung

Massagegutschein

CHF 90.00




Elena Recce

elena recce

Meine Berufserfahrungen

Praxisgemeinschaft für Naturmedizin, Bern
Feldbergklinik Dr. Asdonk, Fachklinik für Lymphologie und Ödemkrankheiten, St. Blasien (D)
Physiotherapie Kurhaus Haltenegg, Heiligenschwendi
Physiotherapie Diagonal, Wattenwil/Seftigen
Physiotherapie Kipfgasse, Münchenbuchsee
Einzelbetreuung von Profisportlern (Kunstturnen, Leichtathletik, Fechten und Triathlon)

Für Sie da,
herzlichst

Elena Recce




Kontakt

Kramgasse 16 · 3011 Bern
3. Stock · Studio für Bewegung
(Lift vorhanden)

Für Informationen und Termine

079 391 78 28 oder mail(at)elenarecce.ch

Während den Behandlungen kann ich keine Anrufe entgegennehmen.
Schicken Sie eine SMS oder E-Mail und ich nehme so bald wie möglich mit Ihnen Kontakt auf.



Das Geschenk

Ein Massagegutschein


gutschein

Gutschein bestellen